Bereits 1912 wurde der Bau der Schmalspurstrecke Klingenberg - Oberdittmannsdorf genehmigt. Im Jahre 1913 waren die Geländeuntersuchungen abgeschlossen, und 1914 begannen die Vermessungsarbeiten. 1915 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Bereits 1915 konnten die beiden sogenannten Wildgatterbrücken (Bild 1 und 2), Stützmauern (Bild 3) und die Stützgewölbe (Bild 4 und 5) im Colmnitztal fertiggestellt werden. Eine Betonbrücke bei den Gippenhäusern wurde 1916 fertiggestellt (Bild 6). In das Felsmassiv der Diebeskammer (Bild 7), oberhalb des "Mittelpunkt von Sachsen", wurde ein Felseinschnitt vorgenommen. 1917 fanden Enteignungsverhandlungen mit den Grundstücksbesitzern statt. (Bild 8 - in pdf). Um Schluchten zu überwinden, wurden Durchlässe errichtet (Bild 9 und 10). Die Einweihungsfeier für den Teilabschnitt Klingenberg - Naundorf fand am 30.09.1921 statt. 1922 wurde das vierbogige Viadukt in Naundorf (Bild 11) fertiggestellt, und die weitere Streckenverbindung nach Niederschöna und Dittmannsdorf hergestellt.

Im Sommer 1971 wurde der Güterverkehr und im September 1971 der Personenverkehr eingestellt.

Somit war ein Stück Geschichte geschrieben und die Schmalspurstrecke Klingenberg - Oberdittmannsdorf gehört der Vergangenheit an.

Heute ist die Streckenführung vom Viadukt in Naundorf in Richtung Colmnitz durch das Colmnitztal als Wanderweg ausgebaut.

Einweihungsfeier des Teilabschnittes Klingenberg - Naundorf am 30.09.1921 Bahnhof Naundorf
Fahrplan der Eröffnungsfahrt 1921
Fotos entlang der Streckenführung
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